Ihr Chancenplan für erfolgreiches Marketing in der Hörakustik
Die Strategie! Teil 3
Ein Beispiel für einen kompletten Prozess/Strategie in Kurzform
Beispiel für eine Positionierung mit Fokus auf maximale Technikkompetenz und Konnektivität!
Grundsätzliche Struktur der Markenentwicklung
Die nachfolgende Grafik stellt den komplexen Prozess der Markenentwicklung dar. Er zeigt, welche Maßnahmen zum Aufbau der Strategie notwendig sind. Die Übersicht soll Ihnen gleichzeitig eine Orientierung bieten, an welcher Stelle wir uns in der nachfolgenden Strategieentwicklung befinden.
Da wir aufgrund uns fehlender Daten keine genaue Analyse darstellen können, werden wir den Bereich der Analyse hypothetisch beschreiben.
1. Analyse
Wie in der Grafik zu sehen ist, ist die ausführliche Analyse eine unabdingbare Voraussetzung für die strategische Markenentwicklung. Ohne diese Analyse lassen
sich keine werthaltigen Planungen auf aussagekräftigen Grundlagen über Zielgruppe, Wettbewerb und genauem Leistungs-/Produktangebot erstellen.
Zielgruppe
- Altersgruppe von 55 bis 70 Jahren.
- Große Familie mit Kindern und Enkelkindern.
- Überwiegend Eigenheim-Besitzer.
- Von Berufstätigen bis „Jung-Rentner“.
- Verfügen über gutes Einkommen.
- Bildungsstand – Kunden mit technischem Verständnis.
- Kunden besitzen ein Smartphone.
- Kunden sind in ihrer Freizeit aktiv.
- Personen sind anspruchsvoll – Wünschen und fordern eine umfangreiche und fundierte Beratungsleistung. Danach sind sie bereit zu investieren.
Wettbewerb:
- In meinem Zielmarkt gibt es 4 Wettbewerber.
- Wettbewerber 1 ist seit x Jahren am Markt.
- Wettbewerber 1 hat seinen Standort an/bei/ …
- Wettbewerber 1 verfügt über folgende Kontakte und Netzwerke …
- Wettbewerber 1 bietet folgende Leistung an … Seine Spezialisierung liegt in …
- Wettbewerber 1 verfügt über einen Personalstamm von x Personen.
- Wettbewerber 1 nutzt folgende Kanäle für seine Kommunikation …
Produkte/Leistungen:
- Auswahl der besten Lieferanten für den Bereich Technik und Konnektivität.
- In-Ear-Monitoring für Musikliebhaber, Bands und Gamer.
- Teststudio zur Vorführung und Tests der Produkte.
- Besondere persönliche Weiterbildung im Bereich Technik und Konnektivität.
- Angebot von Wareables / Healthabels mit im Fachgeschäft.
2. Meine Ziele:
Ziel 1: Aufmerksamkeit und Bekanntheitsgrad
Ziel 2: Verkauf!
Ziel 3: Image-Aufbau!
3. Identitätsentwicklung: (Sprache aus interner Sichtweise)
Persönlichkeits- und Beziehungsmerkmale: Ich möchte wahrgenommen werden als ein Fachgeschäft, dass über außergewöhnliches Fachwissen für die Bereiche „Maximale Technikkompetenz“ und Konnektivität verfügt. Die Kunden sollen mich als ein sehr wertiges, junges, dynamisches, flexibles und kundenorientiertes Unternehmen wahrnehmen. Die Kunden sollen merken, dass die Lösung ihrer Herausforderung zu meiner eigenen Herausforderung wird.
Bild und Wahrnehmung nach außen: Die Ausstattung meines Fachgeschäftes ist im Mobiliar, aber auch in der Auswahl der messtechnischen Produkte sehr hochwertig gewählt. An meinem ausgewählten Mobiliar ist individuelle Handwerksarbeit zu erkennen – „nichts von der Stange“. Diese Handwerksleistung soll Synergien auf meinen Hörgeräteverkauf ausstrahlen. Meine Werbemaßnahmen sind sehr individuell definiert und werden stets professionell entwickelt. Meine Werbemaßnahmen und die dafür verwendeten Materialien spiegeln die hochwertige Anpassung und Beratungsleistung meines Fachgeschäftes wieder. Für die Kommunikation mit meinen Kunden wähle ich stets die neuesten Kanäle und erfülle damit die nach Zielgruppen geforderten Erwartungen und Ansprüche an meine Leistung. (Genauere Maßnahmenbeschreibung in der Positionierung.)
Eigenschaften des Angebots und Unternehmens: Meine Herangehensweise der Beratung und Anpassung der Hörsysteme basiert auf eigen entwickelten und
durchgeführten Studien mit Hilfe meines Freundes aus dem Bereich der Elektrotechnik. Ich bringe die Technik und moderne Verkaufsstrategien zusammen auf den
Punkt. Diese Form der Anpassung und Beratung ist einmalig und mit einem Patent geschützt.
Emotionalen Erlebniswerte aus Sicht des Kunden: Das Hörsystem soll für meine Kunden nicht nur als Hilfsmittel zu besserem Hören und Verstehen unterstützen, sondern auch ein fester Begleiter des täglichen Lebens sein. Es soll die Liebe zur Musik zurückbringen. Die Leidenschaft wecken. Ich möchte jederzeit mit meiner Familie vernetzt sein. Es soll Verbindungen zur Familie herstellen, auch wenn die Entfernung etwas weiter ist. Meine Kunden sollen technisch auf dem allerneusten Stand sein – dies ist für meine Kunden persönlich und für Wahrnehmung des Gesellschaftsstatus Status des Kunden wichtig.
Diese Ausarbeitung ist auf Basis des für die Markenidentität entwickelten Markensteuerrads nach ESCH. entstanden.
4. Positionierung: Welche Maßnahmen bringen mich an mein Ziel/meine Ziele?
Für den Start, insbesondere zur Steigerung meiner Bekanntheit und allgemeinen Wahrnehmung, verwende ich überwiegend die Kombination aus Netzwerken/
Kooperationen und Präsenz bei Veranstaltungen, sowie Bekanntmachung meiner Fachkompetenz über die Sozialen Medien. Diese Kombination hält das Marketingbudget klein und hat eine maximale Wirkung auf meine Zielgruppe.
Die Produkte der allgemeinen Geschäftsausstattung und eine eigene Homepage, die den aktuellen technischen Standards der Suchmaschinenoptimierung entspricht, wird bei dieser Ausführung vorausgesetzt.
Netzwerken und Kooperationen
Übliche Maßnahmen bitte den oben aufgeführten Ideen entnehmen. Besonderheiten werden nachfolgend aufgeführt:
- Enge Zusammenarbeit mit einem wertigen Mobilfunk-Fachgeschäft. Hierüber kann ich interessierte Kunden vermitteln und vom Mobilfunk-Fachgeschäft erhalte ich Empfehlungen für ein Hörsystem, falls der Kunde zu meiner Zielgruppe gehört.
- Zusammenarbeit mit einem inhaberführten Fachgeschäft rund um das Thema TV, Smart-Technik und Konnektivität.
- Austausch und Kooperation mit Booking-Agenturen, die Kontakte zu Bands herstellen.
Vorträge und Events
- Uni-Vorträge in technisch orientierten Studiengängen. Durch die Verbindung meines Freundes habe ich eine feste Dozentenstelle in der „Generationenhochschule“ der ortsansässigen Uni erhalten. Über dieses Angebot kann ich mein Fachwissen ausbauen und guten und wertige Kontakte für mein besonderes Fachgeschäft generieren. Der ganze Saal ist mit meiner Zielgruppe gefüllt. (Alternative Volkshochschule)
- Vorträge und Schulungen bei produzierenden Handwerksunternehmen Feuerwehr oder „Tüftelkursen“ für Senioren.
- Vorträge in Schulen und Kindergärten
- als Abendveranstaltung an die Eltern gerichtet. Diese Vorträge dienen der Prävention und Vorprägung bei den Kindern meiner Zielgruppe.
- Einmal im Monat veranstalte ich ein Event mit meinem Weinhändler, der nur ein paar Häuser weiter sitzt. Er präsentiert in den Pausen seine neuen Weine und ich halte kurze Vorträge zu allen möglichen Themen rund um die Hörgeräte und deren technologischen Entwicklung. Gelegentlich unterstützen mit Gastredner bei der Gestaltung der Themenabende.
⇒ Warum Weinhändler? Weil Weine grundsätzliches etwas „erhabenes“ haben und diese Synergie auf die Wertigkeit meines Fachgeschäftes und meiner Beratungsleistung über gehen wird.
Content-Marketing in Form von Podcast und Blog-Beiträgen
- Podcast und Videos zum Thema Hörsysteme und Konnektivität. Für den Podcast werden immer wieder Gäste eingeladen. Meistens sind dies Kunden, die über ihre Erfahrungen und Erlebnisse der Hörgeräteanpassung berichten. Sie berichten über den Verlauf der Anpassung und wie sie mit Ihren Hörgeräten heute Leben und das Leben genießen.
- Eigene App für Tagesaktuelle Informationen rund um das Thema Hören, Gesundheit und neuster Technik. Gleichzeitig wird das gesamte Profil des Kunden in der App gespeichert. Somit hat er selbst jederzeit Zugriff auf den Verlauf der Hörgeräteanpassung und gleichzeitig die Möglichkeit jederzeit mit mir über gewünschte Anpassungen zu kommunizieren – im Video-Call oder Live-Chat.
- Aktivitäten auf den neusten Social-Media-Kanälen. Dafür ist es notwendig regelmäßig kleine Fachbeiträge zu schreiben, die die Arbeit als Hörakustiker, aber auch die umfassende Kompetenz der besonderen Positionierung wiederspiegeln.
Hausmagazin: Für Kunden, die die App nicht nutzen möchten, lasse ich den News Inhalt (Content) in einem Magazin abdrucken. Infos zu Service-Terminen gehen dem Kunden dann per Post zu.
Werbemittel
- Standardwerbemittel, um in den Ritualbereich der Kunden zu gelangen:
– Kugelschreiber
– Tassen
– Notizblöcke - Werbemittel, um meine Positionierung zu stärken:
– Powerbank (für die Mitgabe bei sehr gute Kundenabschlüsse)
– Wireless-Charger für Induktive Smartphone-Akkuladung.
– Mini-Lautsprecher / Mini-Soundbox.
Mailings
- Bestandskundenmailings, um kontinuierlich an Reinigung und Inspektion der Hörsysteme zu erinnern. Per Post und natürlich als Erinnerung in der App.
- Gemeinsam mit meinen Kooperationspartner und Netzwerkpartner erstelle ich ein jährliches Gutscheinbuch. Dieses geht meinen Kunden einmal jährlich zu. Per kostengünstige Postkarte erinnere ich gemeinsam mit meinen Partnern an die Gutscheine.
- Selbstverständlich erhalten alle meine Kunden eine handgeschriebene Geburtstagskarte.
- …
Weitere Marketingmaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt:
- Im Supermarkt: „Einkaufstopper“ auf dem Fließband und Werbeschilder in den Innenseiten der Einkaufswagen. (Meist recht günstig zu bekommen.)
- Großflächenplakat für Image-Werbung und aktionsgebundene Werbung.
- …
Beste Grüße und bleibt gesund!
Alex Koose
